Ektoparasiten
Flöhe:
Leidet Ihr Tier an Hautirritationen und Juckreiz, so steckt, vor allem in der warmen Jahreszeit oft ein Flohbefall dahinter, welcher dringend behandelt werden sollte, da sich die Flöhe schnell vermehren und sich mit ihren Eiern und Larven in der Umgebung breit machen. Für Katzen und Hunde gibt es eine ganze Reihe von Flohmitteln mit unterschiedlichen Inhaltsstoffen und Anwendungsformen. Die prophylaktische Anwendung eines solchen Präparats von ca. März bis Oktober jeden Jahres, je nach Temperaturentwicklung, ist sinnvoll um ein größeres Problem mit diesen unbeliebten Mitbewohnern zu vermeiden.
Da das Hauptproblem in der rasanten Vermehrung der Flöhe liegt wird auch seit einigen Jahren ein Wirkstoff eingesetzt um diese Vermehrung zu unterbrechen. Für Hunde gibt es dieses Präparat als Tablette, je nach Körpergewicht, welche einmal im Monat eingenommen werden muss. Für Katzen gibt es eine entsprechende Suspension. Da es oft schwierig ist, Katzen etwas einzugeben steht seit einiger Zeit auch eine Injektion des Wirkstoffs zur Verfügung, welche 6 Monate anhält. Dieser Wirkstoff verhindert zwar nicht, dass ein Floh Ihr Tier befällt, macht diesen aber ab dem ersten Blutsaugen unfruchtbar.
Zecken: Ein weiteres immer größeres Problem unserer Haustiere stellt der Befall mit Zecken dar, wobei nicht dieser Blutsauger selbst, sondern die von ihm übertragenen Krankheiten im Vordergrund stehen. Neben der Borreliose gibt es auch noch einige andere Erkrankungen. Vor allem das Verbreitungsgebiet der Zecken welche Babesiose übertragen hat sich in den letzten Jahren massiv vergrößert. Ursprünglich vor allem in Ungarn vorkommend hat sich diese Zeckenart und somit auch die Babesiose nun schon über das Burgenland und zum Teil auch das südliche Niederösterreich verbreitet. Im Gegensatz zur Borreliose, welche zumeist gut behandelbar ist und einen eher schleichenden Verlauf hat, ist die Babesiose eine hochakute und ohne sofortige Behandlung oft tödlich endende Erkrankung. Eine Zeckenprophylaxe ist also im Interesse Ihres Tieres unumgänglich. Eine Reihe von Präparaten steht dafür zur Verfügung. Zumeist sind dies Kombinationspräparate, die neben dem Zecken- auch einen Flohschutz bieten. Zecken sind vor allem im Frühjahr und im Herbst ein massives Problem. Beginnend mit März oder April sollten Sie daher für einen wirksamen Schutz Ihres Tieres sorgen. Wir beraten Sie gerne. Milben:
Es gibt verschiedene Arten von Milben, die jede ihr typisches Krankheitsbild auslösen. Sind die vor allem bei Katzenwelpen weit verbreiteten Ohrmilben lokal auf dieses Organ begrenzt so befallen die unterschiedlichen Räudemilben oft die gesamte Hautoberfläche. Juckreiz kann mehr oder weniger ausgeprägt sein, kann aber auch fehlen. Zur Abklärung stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. In jedem Fall sollte aber sofort mit einer entsprechenden Behandlung begonnen werden um Ihrem Tier unnötig Qualen zu ersparen.
Demodexmilbe






