Tierarzt Wien 19 | Tierarzt in Wien 1190 | Dr. Copar und Mag. Bregenzer - Zahnhygiene

 

 

ZAHNHYGIENE

 

Ein gesundes Gebiss ist für wildlebende Tiere eine Lebensvoraussetzung, ohne die sie einfach verhungern würden. Fleischfresser benötigen ein gesundes Gebiss zum Fassen und Zerkleinern der Beute, richtig zermahlen wird die Nahrung nicht. Der Fleischfresser schlingt.

Auch für unsere Haustiere ist eine gesunde Maulhöhle wichtig für ein sorgenfreies Leben, selbst wenn sie sich keine Beute mehr fangen müssen.

 

FLEISCHFRESSER

Hunde und Katzen kommen zahnlos zur Welt und entwickeln bis zum Alter von ca. 4 Wochen ein Gebiss aus Milchzähnen. Der Zahnwechsel beginnt im Alter von 3-4 Monaten und ist dann im Alter von etwa 6 Monaten mit dem Durchbruch der Eck- und Backenzähne abgeschlossen.

Bereits im Zahnwechsel kann es zu Problemen kommen. Vor allem sehr kleine Hunderassen haben manchmal Schwierigkeiten beim Wechseln des Eckzahnes (Caninus), weil der Milchzahn nicht selbstständig ausfällt.

Auch das fertig ausgebildete, bleibende Gebiss sollte regelmäßig auf seine Gesundheit kontrolliert werden. Zahnbelag und daraus entstehender Zahnstein treten bei manchen Rassen frühzeitig auf und die daraus resultierenden  Zahnfleischentzündungen sollten zum Erhalt der allgemeinen Tiergesundheit behandelt werden.

Die Methoden reichen von einfachen Spülungen und speziellen Futterzusätzen bis hin zur Ultraschall Zahnreinigung.

Das Gebiss sollte jedenfalls beim jährlichen Besuch zur Impfung Ihres Tieres untersucht werden, um auftretende Schäden frühzeitig zu bemerken und zu behandeln, wir beraten Sie gerne.

Die, den Zahnbelag bildenden, Bakterien in der Maulhöhle gefährden nicht nur das Gebiss des betroffenen Tieres sonder können sich auch auf den gesamten Organismus negativ auswirken. Unter dem Zahnstein versteckt, bilden sich häufig durch geschädigte Zahnwurzeln Infektionsherde, die sogar Herzprobleme hervorrufen können.

 

 

NAGETIERE

NagetierIm Gegensatz zu den Fleischfressern, wachsen die Zähne von Nagetieren ein Leben lang. Dies ist aber nicht nur ein Vorteil, sondern kann auch zu massiven Problemen führen, wenn etwa die Stellung der Zähne nicht ganz korrekt ist, und somit der Abrieb der Zähne nicht regelmäßig erfolgt. Die Folgen können eine erschwerte Futteraufnahme oder eine unvollständige Zerkleinerung sein, wobei die Tiere meistens abmagern, ohne sonst krank zu wirken. Zähne können auch derart weiterwachsen, dass sie die Unter- oder Oberlippe durchbohren.

Eine regelmäßige Kontrolle ist also auch bei Nagetieren sinnvoll.

Wir untersuchen gerne das Gebiss Ihres Tieres und beraten Sie über Möglichkeiten der Behandlungen, sollte sich ein Problem mit den Zähnen darstellen.

 

 

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